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Felix Schifflhuber: Mein Name ist Glück archiv// drucken

Mein Name ist mehr. Mein Name ist Glück. Er beschützt mich, wenn es dunkelt. Er führt mich, wenn es fin­stert.
Ich habe keine Erk­lärung. Ich spüre es. Das Geschenk meiner Eltern. Es ist immer bei mir. Ist immer bei mir gewe­sen.
Und deshalb suche ich. Ich will ein Wort ver­schenken. Danke. Ich suche. Und finde nicht. Wer will das Wort hören? Wer will es annehmen? Ich brauche es nicht.
Der Altar steht bereit. Weihrauch steigt höher. Doch der Rah­men ist leer. Es hängt kein Bild über meinem Altar. Ich habe kein Bild. Vom Glück.
Ich gebe mir die Hand. Mir sel­ber. Pro­biere es zu sagen. Danke. Das Gefühl ist falsch. Ich bin nicht das Glück.
Meine Taufe? Vielle­icht. Sind meine Eltern das Glück? Ist es der Priester?
Ich suche weiter.
Soll man suchen? Soll man finden?
Mein Name ist Glück. Doch ich finde das Glück nicht. Ich habe es nur. Aber ich sehe es nicht.
Wer das Glück sieht. Irgend­wann ein­mal. Sagt ihm Danke. Von mir. Es wird sich auskennen.

 

Mein Name ist Glück” gehört zur ency­clo­pe­dia feli­cis, einer Reihe von Tex­ten über das Glück. Felix Schif­fl­hu­ber wurde 1992 in Ohls­dorf, Oberöster­re­ich geboren, ist Stu­dent der Ger­man­is­tik, Musik­wis­senschaft und Anglis­tik in Wien.

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das hat mich wirk­lich zum Nach­denken angeregt! Danke für das Posten dieser wun­der­baren Worte, ich werde damit heute zu Bett gehen. Wahnsinn es lässt mich gar nicht mehr los. Glück...

Vie­len Dank, das freut mich sehr! Werde die net­ten Worte bei näch­ster Gele­gen­heit an den Ver­fasser weiterreichen!