raum und leere,

kör­per und ton.

 

wir nehmen, was wir müssen

nicht­sein dür­fen wir nicht

noch mehr exis­tenz ist

gezwun­gener­maßen sinn

wir müssen, was wir dürfen

wer­fen unsselbst in die waagschale

wir, wir, wir sind das mate­r­ial dieser zeit

nichts­destotrotz enden wir, abundzu

im jahr null wer­den wir immer neu wir

kollek­tive trauer ist unser sieb, wir sind geschliffen

wir, wir, wir, jetzt ohne euch

 

kör­per und ton,

raum und leere.

 

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Der vor­liegende Text ist ein Beitrag zum Pro­jekt .txt, Stich­wort “nichtsdestotrotz”.

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