In kleinen Zim­mern sitzen und Glühkäfern nach­ja­gen, von denen ich nicht weiß, ob sie der Herb­st­nacht oder meinen viel zu lange getra­ge­nen Kon­tak­tlin­sen entsprungen.

In kleinen Zim­mern sitzen und augen­blick­lich jeden Dreh am Ther­mo­stat spüren, weil nie zu viel Abstand zwis­chen mir und dem Heizkör­per unter dem schmalen Fen­ster zur Straße hin liegt.

In kleinen Zim­mern sitzen und vom Souter­rain aus unan­greif­bar die Basiskurve anheben, die in den sieben mit­ge­brachten Büch­ern aus dem Kof­fer Frag­mente hergegeben hat zur freien Weiter– und per­sön­lichen Selb­sten­twick­lung. Sil­bern gezo­gene Hor­i­zonte, keinen Meter ent­fernt von jedem Punkt gewach­sen, in den kleinen Zim­mern, Lin­ien, die sich als Mem­bra­nen offen­baren, wenn ich sie in Ruhe beobachte, mor­gen­nachts und ger­ade dann, wenn keine Zeit mehr sich findet.

In kleinen Zim­mern sitzen, lauschend dem Kopfhör­erpaar, die da im Raum liegen, unter null, eine Mon­stranz, ein Altar, ein Mon­i­tor vielle­icht, in dem alle poten­tiellen Ern­st­fälle erprobt und ent­fernt geren­dert wer­den, vielle­icht, in kleinen Zellen eines Seins aufgefangen.

In kleinen Zim­mern sitzen und abrat­tern, Text –*

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